Was ist ein gutes Leben?

Die Lehren aus der längsten Studie über Glück.

 

Der amerikanische Psychiater Robert Waldinger sagt: Wir setzen unsere Prioritäten im Leben falsch. Denn um glücklich zu werden, müssen wir uns nur auf eine einzige Sache konzentrieren. Eine gewagte Aussage, doch Waldinger muss es wissen: Er ist der aktuelle Leiter der wahrscheinlich umfassendsten Studie zur Lebenszufriedenheit, die jemals durchgeführt wurde.

Die alles überragende Erkenntnis der Studie: Es sind gute Beziehungen, die uns glücklicher und gesünder machen.

 

Es wurde in all den Jahren deutlich, dass gute soziale Beziehungen wirklich gut für uns sind, und dass Einsamkeit tödlich ist. Es zeigte sich, dass Menschen glücklicher und gesünder sind, wenn sie sich sozial verbunden fühlen mit ihrer Familie, mit Freunden, mit der Gemeinschaft. Die Erfahrung von Einsamkeit hingegen stellt sich als toxisch heraus. Bei Menschen, die sich einsam fühlen, verschlechtert sich die Gesundheit schneller, die Gehirnfunktion lässt eher nach und sie sterben früher als Menschen, die ein nährendes soziales Umfeld haben. 

 

Weiter zeigte die Studie, dass es nicht nur auf die Anzahl der Freunde ankommt, und nicht darauf, ob man in einer festen Beziehung ist oder nicht, sondern auf die Qualität der Beziehungen. 

 

Herausgestochen ist, dass es nicht der Cholesterinspiegel ist, der vorhersagt, wie alt die Menschen werden, sondern wie zufrieden sie in ihren Beziehungen sind. Die Menschen, die mit 50 am zufriedensten in ihren Beziehungen waren, waren die Gesündesten im Alter von 80 Jahren. Und gute, enge Beziehungen scheinen uns vor vielen Fallstricken des Alterns zu bewahren. Männer und Frauen in den glücklichsten Partnerschaften berichteten, dass sie an den Tagen, an denen sie körperliche Schmerzen hatten, trotzdem glücklich waren. Aber bei denjenigen, die zu der Zeit in unglücklichen Beziehungen lebten, wurden die körperlichen Schmerzen durch noch mehr emotionales Leid verschlimmert. 

 

Die dritte wichtige Lehre über Beziehungen und unsere Gesundheit ist, dass gute Beziehungen nicht nur unseren Körper schützen, sondern auch unser Gehirn. Es zeigte sich, dass bei Menschen das Gedächtnis länger klar bleibt, wenn sie ein Umfeld haben, in welchem sie sich in Zeiten der Not auf den anderen verlassen können.

 

Die Studie macht also auf eindrückliche Art und Weise deutlich, dass es den Menschen am besten ging, die in Beziehungen, in die Familie, in Freunde, in die Gemeinschaft investierten. Von diesem Wissen können auch wir Gebrauch machen und uns bewusst ein Umfeld erschaffen, das uns inspiriert und nährt und uns eine gewisse Sicherheit gibt. Dies entsteht nicht von heute auf morgen, wir müssen uns das bewusst erschaffen und Beziehungen pflegen.

 

Wo lebst du gute Beziehungen in deinem Leben?

Wieviel investierst du in echte Beziehungen?

Sehnst du dich nach mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt?

Lass sie uns erschaffen. Zusammen geht alles einfacher!

 

Ich wünsche mir so sehr, dass alle Menschen das Glück einer Gemeinschaft, die Wohltat des Zusammenhaltes und die Freude echter Freundschaften erleben dürfen. Deshalb ist es meine Mission, Räume zu erschaffen, in denen wir erforschen können, wie ein solches Zusammenleben möglich ist.

 

Und so freue ich mich sehr, dich zu einem neuen Zyklus der Frauengeheimnisse einzuladen, in dem es genau darum geht.

 

FRAUENGEHEIMNISSE: Ab 19. März - 25. Juni 2019 jeden 2. Dienstag von 19.15 - 21.30 Uhr in der Frauen Oase Bern.
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Wenn Frauen auf achtsame und wohlwollende Weise zusammenkommen, entsteht Unglaubliches. Es gibt Dinge in unserem Leben, die uns immer wieder beschäftigen und über die wir aber nie mit anderen Menschen offen und ehrlich reden können. Hier ist der Ort dazu!
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