Über Menstruationsbeschwerden und Weiblichkeit

Letzens habe ich es wieder gehört.

 

Und es macht mich immer so wütend.

 

Dass Frauen, die Menstruationsbeschwerden haben, ihre Weiblichkeit nicht annehmen und deshalb leiden.

Letzens habe ich es wieder gehört.

 

Und es macht mich immer so wütend.

 

Dass Frauen, die Menstruationsbeschwerden haben, ihre Weiblichkeit nicht annehmen und deshalb leiden.

 

Nun halt mal. Klar, vielleicht könnte ja da schon was dran sein, wieso nicht. Ich bin ja offen und neugierig, wieso nicht mal dem nachgehen.

 

Aber es ärgert mich trotzdem.

 

Erstens, weil es eine Generalisierung ist.

 

Meine Alarmglocken läuten immer ganz laut, wenn mir Leute „Eines-für-alle-Rezepte“ anbieten. Wir sind alle so unterschiedlich. Es kann doch nicht sein, dass für alle die gleiche Ernährung gut ist oder dass ein Symptom nur eine Ursache hat.

 

Darüber hinaus ärgert es mich aber viel mehr, dass diese Menschen, die es sicher gut mit uns meinen, uns mal wieder an den Pranger stellen. Wenn wir solche Aussagen hören, denken wir oft, dass wir nicht gut genug sind. Dass wir uns reparieren müssen. Dass was falsch ist mit uns.

 

Während ich jeder Frau empfehle, sich mit ihrer Weiblichkeit und ihrem Zyklus zu beschäftigen und in dieses Mysterium einzutauchen, möchte ich davon abraten, uns einfach die Schuld in die Schuhe zu schieben. So à la „weil du noch nicht „dort“ bist, musst du leiden.“

 

Für mich ist es total faszinierend, mich eingehend mit meinem Zyklus zu befassen und zu sehen, dass meine Launen und Vorlieben sich Monat um Monat wiederholen. Auch half es mir zu sehen, dass nichts mit mir falsch ist, wenn ich z.B. immer zur gleichen Zeit im Monat reizbar oder empfindlich bin. Inzwischen kann ich darüber lachen und weiss, dass es unter anderem die Hormone sind. Und ich habe dabei auch eine Lösung für meine einstmals sehr starken Beschwerden gefunden (die übrigens nichts mit der Annahme meiner Weiblichkeit zu tun hatte).

 

So möchte ich uns alle immer wieder daran erinnern, solchen Ideen, die wir heutzutage tonnenweise um die Ohren geflogen kriegen, genauer zu hinterfragen, bevor wir sie irgendwo in unserem Bewusstsein niederlegen.

 

In der (neo)spirituellen und esoterischen Welt hören wir täglich so viele gutgemeinte Aussagen, die uns irgendetwas eintrichtern. Die Selbstverbesserungsindustrie steht in voller Blüte. Immer gibt es noch etwas, was wir an uns verbessern oder ändern können. Wir denken so oft, dass wir erst noch dies und das schaffen müssen, bevor wir liebenswert sind, bevor wir „es“ verdient haben.

 

Ich war jahrelang in dieser Mühle drin (und falle manchmal auch heute wieder rein).

 

Doch eines Tages hörte ich einfach damit auf.

 

Ich realisierte, dass ich schon ganz bin und alles in mir drin ist. Was nicht heisst, dass ich mich nicht jeden Tag mich darin übe, ganz mich selber zu sein und mich von unbewussten und alten Mustern zu befreien.

 

Es heisst jedoch, dass ich nirgendwo suchen muss, sondern einfach in mich reinschauen. Dass ich einfach ganz mich selber sein kann. Und dass das manchmal viel mehr Disziplin braucht, als allem hinterherzurennen, was grad glänzt.

Auch darf ich es mir gut gehen lassen. Mich entspannen, tanzen singen, lachen...

 

Und dabei beobachten, wie sich die Liebe zu mir selber wie eine zarte Knospe entfalten darf. Blütenblatt um Blütenblatt.

 

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