Du musst es nicht alleine tun

"Du musst es nicht alleine tun."

 

Als ich dieser Satz das erste Mal von meiner Lehrerin Chameli Ardagh hörte, wusste ich noch nicht, welche Bedeutung er in meinem Leben haben wird.

Eines der ersten Worte, das ich als Kind lernte, war „selber“. Und eines meiner ersten Mottos war: Ich kann das alleine. Was grundsätzlich eine wertvolle Eigenschaft ist, hat mich dann aber auch in eine Phase der Einsamkeit geführt. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in dem ich mich total einsam und alleine fühlte. Ich hatte das Gefühl, dass niemand mich versteht und ich bin total anders als alle anderen. Doch ich wusste tief in mir drin, dass es das nicht sein kann und ich machte mich auf den Weg, um mir ein erfülltes Leben zu erschaffen. Es folgten Jahre der Suche, des Entdeckens, des Lernens und Erschaffens. Ich wünschte mir nichts mehr als meine Sehnsucht und meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Und auf wunderbare Weise ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen.

 

Vor kurzer Zeit habe ich folgendes Feedback einer Frau aus einer meiner Frauengruppen erhalten, das mich tief berührt hat:

„Dann wird aus einem kleinen unsicheren Mädchen, nach drei Jahren plötzlich eine Visionärin, die ihren Zielen, Träumen und Wünschen mit jedem Tag etwas näherkommt. Es ist diese Kraft der Schwesternschaft, die solche Veränderungen bewirkt - wenn man ein Wochenende lang auch einmal andere Frauen ganz in ihrer Kraft sieht. Wenn man sich jemandem gegenübersitzt den man eigentlich gar nicht kennt und einander plötzlich ein Spiegel vorhält, wie es sonst nur die Menschen können, die einem am nächsten sind. Dann weiss man: ICH BIN NICHT ALLEIN! Wir alle haben ähnliche Sorgen, ähnliche Hemmschwellen, aber wir alle haben auch genau gleich die Möglichkeiten unser Geschick in die Hände zu nehmen und unsere Talente zu leben. Wenn ich sehe wie meine Schwestern um mich herum glänzen und strahlen, dann weiss ich, dass ich in ihrem Glanz auch meinen eigenen sehen kann - in diesem Rahmen neidet niemand irgendwem etwas, es ist vollkommene Akzeptanz.“ Tatjana

 

Fast täglich spreche ich mit Menschen, die gestresst sind, die sich lustlos und alleine fühlen. Vor allem sagen sie mir oft, dass sie im Alltag nur noch funktionieren und das Gefühl haben, die einzigen zu sein, die nicht alles auf die Reihe kriegen. Kinder, Arbeit, Haushalt... da bleibt nicht mehr viel Zeit und Muse für anderes.

 

In unserer Gesellschaft strampeln wir uns alle ab, jeder in seinem eigenen Film, total beschäftigt mit dir selber. Es berührt mich sehr, immer wieder von Menschen zu hören, wie einsam und alleine sie sich fühlen.

 

Stehst du manchmal auch an dem Punkt, an dem du dir wünschst, einfach mal dein Kind jemandem zu übergeben, so dass du mal wieder ungestört aufs Klo gehen kannst? Oder kennst du es, dass du vor einem Umzug stehst und es dir schon ganz klamm im Bauch wird. Wie schaffe ich das alles nur? Oder du hast ein grosses Fest, das du organisieren sollst und es wird dir schon fast übel beim Gedanken daran, wieviel Arbeit das sein wird. Die Berge von Geschirr in der Küche und der Dreck im ganzen Haus. Wie kriege ich das alles nur hin?

 

Ich kenne dieses Gefühl total gut. Und habe es zu meiner Mission erklärt, mir ein Leben zu erschaffen, das geprägt ist von Zusammenarbeit, Symbiosen und Gemeinschaft.

 

Nun wohne ich in einer kleinen Lebensgemeinschaft. Dies ist einer dieser Orte, der mir immer wieder zeigt, wie wohltuend es ist, zu wissen, dass immer jemand da ist, um dir zu helfen oder zuzuhören. Dass du es nie alleine tun musst. Und dass mit vielen Händen auch die mühsamsten Arbeiten plötzlich spassig werden können. Gerade sind wir daran, ein tolles Hausprojekt auf die Beine zu stellen. Wir haben letzten Freitag den Kaufvertrag unseres Traumhauses unterschrieben! Schau mal rein: www.unserhausprojekt.ch

 

Genauso ist es in unseren Frauengruppen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, immer wieder in diesen heiligen Ort einzutreten und Schwestern zu haben, die dich einfach verstehen und dich nehmen, wie du bist.  Frauen, vor denen du dich schamlos zeigen kannst und die dich unterstützen, wenn du es brauchst. Sprürst auch du dieser Ruf der Schwesternschaft? Dann schaue hier rein!

 

Zudem hat mich das Leben hat mich in die Frauen Oase Bern geführt. Die Frauen Oase, die übrigens auch für Männer offen ist, ist eine ganzheitlich orientierte Praxisgemeinschaft von Fachfrauen mit einem vielfältigen Angebot rund ums Thema Frau-/Menschsein. Dies beinhaltet verschiedene Therapien, Beratungen, Kurse und Workshops zu Gesundheit, Weiblichkeit, Sexualität, Schwangerschaft, Geburt, Mutter-/Vatersein, körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Einer meiner Lieblingstage dort ist der Tag der offenen Tür. An diesem Tag haben wir alle die Gelegenheit, so richtig viel Zeit zusammen zu verbringen, uns auszutauschen, mal endlich herauszufinden, wie sich denn eine Lomi Lomi Massage anfühlt oder was denn dieser Frauentempel eigentlich ist. Und dabei noch allen interessierten Gästen unsere schöne Oase und unsere Arbeit und Leidenschat zu zeigen, ist eine wahre Freude.

 

Du bist herzlich dazu eingeladen am Sonntag 4. November 2018 ab 10.00 Uhr in der Frauen Oase Bern, Hochfeldstrasse 49, 3012 Bern. Alle Infos und das Programm der kostenlosen Präsentationen und Workshops findest du hier.

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