Balsam für die Seele

Wie die Morgenmeditation mein Leben versüsst

In den letzten Tagen fühlte ich mich gestresst. Unzählige To-do Listen, die immer länger zu werden schienen. Je schneller ich arbeitete, desto mehr Punkte schienen noch darauf zu wollen. Nie hatte  ich genug gemacht, nie wurde die Liste leer oder auch nur kürzer. Lese hier weiter...!


 

In den letzten Tagen fühlte ich mich gestresst. Unzählige To-do Listen, die immer länger zu werden schienen. Je schneller ich arbeitete, desto mehr Punkte schienen noch darauf zu wollen. Nie hatte  ich genug gemacht, nie wurde die Liste leer oder auch nur kürzer.

Gestern war ich etwas spät dran für meine Yogastunde, hatte mich gerade bereit gemacht, um das Haus zu verlassen, als die Billagfrau vor der Tür stand und mir den Weg versperrte. Auch das noch. Fernsehgebührenkontrolle, wirklich...? Ich habe doch gar keine Zeit, vor der Kiste zu hocken, wieso wollt ihr denn mein Geld? 

 

Dann, endlich auf dem Fahrrad radelte ich, so schnell ich konnte, los. Um irgendwann mal ausser Atem inne zu halten und meinen Stress zu betrachten. Zur Yogastunde rennen? Wirklich…? 

 

Und mir wurde bewusst, dass ich in letzter Zeit das vernachlässigt habe, was zu meinen wichtigsten Kraftquelle meines Leben gehört: Die Morgenmeditation. Die Zeit am Morgen, wenn alles noch still ist und ich mich aus meinem warmen Bett wage, um auf meinem Altar eine Kerze anzuzünden und mich einfach still hinzusetzen. In diesem Moment reise ich zu meiner tiefen inneren Quelle und fülle den Speicher für den Tag. Diese Zeit ist Balsam für meine Seele.

 

Oft werde ich mich gefragt, wie ich denn die Disziplin habe, noch früher aufzustehen, nur um mich still hinzusetzen. 

 

Es wird mir deswegen so leicht fallen, weil ich es als Geschenk ansehe. Was für eine Wohltat, den Tag in Ruhe und Harmonie beginnen zu können und, schon bevor ich irgendetwas tue, zuerst einmal meine Batterie aufzufüllen, statt, kaum habe ich die Augen aufgemacht, schon loszurennen.

 

Es ist schon lustig. Alle Geräte warten wir, wir laden Batterien auf oder ersetzen sie nach gewisser Zeit, nur uns selber und unsere inneren Speicher vergessen wir immer wieder. Genau so, wie ich meine Kraftquelle in den letzten Tagen vernachlässigt habe.

 

Wann hast du dich das letzte Mal nur um dich und deine innere Batterie gekümmert?

 

Heute fühle ich mich wieder geerdet, gelassen und inspiriert. Und weisst du, wieso? Ich bin heute morgen endlich wieder zur Quelle gewandert…?

 

Hast du Lust deine innere Quelle zu besuchen? Dann lade ich dich ein, dich mit mir auf die Wanderung zu begeben. Schau doch hier mal rein! 

 

Was sind deine Kraftquellen? Teile sie uns mit, indem du unten einen Kommentar schreibst. 

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